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Gute und preiswerte Unterkünfte zu finden, ist in dieser Jahreszeit kein Problem. Es herrscht ruhige Nachsaison - im Gegensatz zu den im Herbst sehr überlaufenen Neuengland-Staaten der USA. Denn die Region ist zu weit von den großen Bevölkerungszentren der Ostküste entfernt, als daß sich die Wochenendausflügler bis hierher verirren würden.
Gegen Ende September zeigen sich meist die ersten roten und gelben Spitzen auf den Blättern der Laubbäume. Und wenn dann im Oktober die ersten Nachtfröste einsetzen, verwandeln sich die reich bewaldeten Hügelzüge im Osten Canadas über Nacht in Märchenlandschaften. Der Farbenrausch der Blätter ist ungleich spektakulärer als in der alten Welt, denn es gibt hier weit mehr Arten von Laubbäumen. Allein zwanzig verschiedene Ahorn- und neun Eichenarten kommen vor - und jede von ihnen prunkt im Herbst mit unterschiedlichen Farbnuancen. Neben Tagesausflügen, die man von Montréal aus in die Laurentinischen Berge nördlich der Metropole unternehmen kann, ist jetzt im Herbst besonders eine Fahrt entlang des St. Lorenz zur Gaspésie- Halbinsel lohnenswert. Dort erwarten den Besucher steile Klippen an der Mündung des Stromes in den Atlantik, altertümlich anmutende malerische Dörfer, die wie blankgeputzt in der Herbstsonne blitzen, und einsame, farbenprächtige Wälder im Landesinneren. Beginnen könnte diese Reise in Québec City, das wie eine trutzige Festungsstadt hoch über dem hier bereits 800 Meter breiten St. Lorenz aufragt. Die völlig intakte Altstadt aus dem 18. Jahrhundert gilt als einzigartig in Nordamerika und wurde von der UNESCO zum internationalen Weltkulturerbe erklärt. |
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