Québec - Québec City
Québec im Überblick I Stadtleben
250 km nördlich von Montréal thront oberhalb des großen Flusses auf dem Cap Diamant die Provinzhauptstadt Québec City. Von der UNESCO 1985 als besonders erhaltenswerte Stadt in das Weltkulturerbe aufgenommen, entzückt Québec jeden Besucher durch seine historischen Bauten und sein romantisches Flair. Québec City ist als einzige Stadt Nordamerikas auch heute noch von einer intakten Stadtmauer umgeben und bildet wie keine andere Stadt des Kontinentes eine harmonische Symbiose zwischen der Alten und der Neuen Welt.
Dest. Québec

Über der Altstadt, auf den Klippen oberhalb des Stroms, trohnt majestätisch das weltberühmte "Chateau Frontenac", ein Luxushotel mit mehr als 1.400 Gästezimmern. Es ist das Wahrzeichen von Québec City und wurde 1993 einhundert Jahre alt.

Auch hier erwarten Sie die sprichwörtliche Gastfreundschaft seiner liebenswerten Bewohner. Québec City ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in die nördlicher gelegenen Regionen Charlevoix, Saguenay-Lac-Saint-Jean oder ins Québec Maritime mit ihren berühmten Naturschönheiten und Naturparks.


Während einer Stadtrundfahrt lernen Sie die malerischen Sehenswürdigkeiten der Altstadt kennen. Durchwandern Sie die älteste Einkaufsstraße Kanadas: Das Quartier du Petit-Champlain fasziniert mit kleinen Galerien und Kunsthandwerksläden.
WTN Peter Schulze

Québec City ist ebenso ein idealer Ausgangspunkt für interessante Ausflüge stromabwärts: Zum Beispiel zur Rue Royale, der Verlängerung des "Königsweges". In Orten wie Beauport ist die alte Siedlerarchitektur besonders ausgeprägt und gut erhalten. Stilelemente aus Europa mischen sich mit typisch kanadischen Eigenarten: So führt die Straße hier nach Nordosten, doch die Häuser weisen in charakteristischem Sägezahnmuster allesamt exakt nach Süden, damit in der kalten Jahreszeit jedes Quentchen Sonne genutzt wird.

Ein paar Kilometer weiter, nahe der donnernden Montmorency- Wasserfälle, führt eine Brücke hinüber zur Ile d'Orléans, einer rund 30 Kilometer langen Insel, die wie ein Pfropfen im Mündungstrichter des St. Lorenz sitzt. Das Leben der Bauern am Ufer des Stroms fließt seit Jahrhunderten so beschaulich dahin wie der Strom, der ruhig seiner Bahn folgt. Die gemütlichen, sauber gestrichenen Häuser der uralten Dörfer ducken sich unter ausladenden Ahornbäumen, in den Gasthöfen knarren die Holzbohlen und biegen sich die Tische unter deftigen Bauernmahlzeiten. In den Wochen des "Indian Summer" sind überall entlang der Ringstraßen um die Insel Stände aufgebaut, an denen Frauen frische landwirtschaftliche Produkte der"Belle Province" verkaufen.

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