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Mutter Natur - vielfältig & einzigartig
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In Trinidad und Tobago sind viele Wunder und Geheimnisse zu finden - die Fledermaushöhlen des Mount Tamana, blinde Fische, fischende Fledermäuse, ein einzigartiger goldener Baumfrosch auf dem Gipfel von El Tucuche, ein fast ausgestorbener Buschtruthahn oder Pawi. Es gibt über 430 Vogelarten, 620 verschiedene Schmetterlinge, 2.300 blühende Sträucher und Pflanzen, darunter 700 Orchideenarten. Weiterhin leben hier 100 Säugetierarten, einschließlich vieler Fledermaus- und 70 verschiedener Reptilienarten. |
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| Eine riesige Meeresschildkröte kriecht aus den dunklen Wellen des Atlantiks an den Matura-Strand, wälzt sich langsam und mühsam die sanften Sandhöhen herauf, um dort endlich ihre Eier abzulegen. |
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Mehrere Kilometer entfernt, in den Kalksteinhöhlen der Northern Range rührt sich eine Kolonie Ölvögel und durchstreift die dunklen Höhlen mit Hilfe der hohen Töne, die sie als Navigationssystem benutzen. Im Mangrovenwald des Caroni Sumpfes machen sich die feuerroten Ibisse zum Schlafen bereit. Ihr feuerrotes Gefieder leuchtet hell im warmen Schein der untergehenden Abendsonne. |
Vor langer Zeit (die Fachleute sind sich immer noch nicht einig, wie lange genau) war Trinidad durch eine Landbrücke mit dem südamerikanischen Festland verbunden (so auch Tobago, nur noch früher). Durch diese Landbrücke siedelten sich auf dem Festland heimische Tiere und Pflanzen auch auf der Insel an, wo sie dann zusammen mit der einheimischen Flora und Fauna gediehen. Bergige Regenwälder, Mangrovensümpfe und -flüsse, Küsten- und Savannenlandschaften liegen alle nahe beieinander. Zugvögel auf ihrem jährlichen Flug in den Norden und Süden benutzen die Inseln als einen wichtigen Rastplatz. Die Savannen sind ein Ausläufer der Ilanos in Zentralvenezuela. Trinidads Northern Range, die sich mit Waldgebieten bis über 900 Meter erhebt, ist ein Ausläufer der gewaltigen südamerikanischen Anden. Die höchsten Gipfel sind der El Tucuche ( 936 m) und der El Cierro del Aripo ( 940 m). Dies alles trägt zu der einmaligen Naturlandschaft bei.
| In Sachen Artenvielfalt pro Quadratkilometer befinden sich Trinidad und Tobago unter den ersten zehn Ländern der Welt. Es gibt 433 dokumentierte Arten, von denen 200 auf Tobago leben. Einige sind alljährliche Besucher auf der Flucht vor dem Winter in ihren nördlichen oder südlichen Heimatländern. Viele andere sind Dauerbewohner, darunter auch eine Anzahl südamerikanischer Vogelarten, die sonst nirgendwo in der Karibik zu finden sind. |
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In nur wenigen Orten dieser Weit ist eine solche Artenvielfalt auf so kleinem Raum beheimatet. Daher ist es wohl kaum eine Überraschung, daß einige der regelmäßig wiederkehrenden lnselbesucher international anerkannte Naturfilmemacher sind, die hier Schlüsselepisoden ihrer Dokumentationen drehen, wie z.B. David Attenborough für Trials of Life. |