| Die Gesellschaftsinseln sind eine der fünf Inselgruppen Tahitis, das offiziell Französisch Polynesien heißt, zu denen auch die Marquesas gehören. Auf den Gesellschaftsinseln leben drei Viertel der Bevölkerung. Sie gliedern sich in die windzugewandten oder östlichen Inseln (Iles du Vent), mit Tahiti und Moorea, und in die windabgewandten oder westlichen Inseln (lles sous le Vent) wie Huahine, Raiatea und Bora Bora.
Tahiti heißt auch die mit rund 1.000 km2 größte Insel Französisch Polynesiens. Sie entstand aus zwei lang erloschenen Vulkanen, die zusammen eine acht bilden und durch eine schmale Landenge verbunden sind, dem Isthmus von Taravao. Die größere der beiden heißt Tahiti Nui, die kleinere Tahiti Iti. Die beiden lnseln sind mit einem Korallenriff umgeben, das durch mehrere Passagen unterbrochen ist, deren wichtigste der Hafen Papeete ist. Tahiti hat etwa 120.00 Einwohner, von denen ca. 40.000 in 20 Dörfern entlang der Küste wohnen. Das Landesinnere ist unbewohnt und wird von den dicht bewachsenen, interessant gefalteten Bergrücken des Mount Orehena beherrscht, der eine Höhe von 2.241 m erreicht. Das Zentralmassiv ist äußerst regenreich. Das zu Tal strömende Wasser bildet rund um die Insel zahlreiche Wasserfälle und Flußtäler. Auf den ebenfalls zu Französisch Polynesien gehörenden Marquesas leben in etwa 7.000 Menschen. Die Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs, ihre Küsten sind felsig, teilweise sogar unzugänglich und haben kein sie umgebendes Riff. Ihr Landesinneres ist bergig und fruchtbar.
Touristisch sind die Marquesas noch wenig erschlossen. Segler auf dem Weg von der amerikanischen Westküste nach Tahiti ankern hier gerne. |
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