ARIZONA - Canyon Country
Canyon Country im Überblick

Flagstaff

Flaggstaff, früher hauptsächlich ein Zentrum der Land und Forstwirtschaft sowie eine wichtige Eisenbahnstadt, dient heute als bedeutender Ausgangspunkt für Touren zum Grand Canyon. Doch damit nicht genug; brilliert die Hochschule Northern Arizona University doch mit kulturellen Veranstaltungen: Theater; das bunte und überaus facettenreiche Künstlertreffen Flagstaff Festival of the Arts; Konzerte, so auch des Syrnphonieorchesters der Stadt.

Die Sternwarte Lowell Observatory hat sich durch die Entdeckung des Planeten Pluto einen Namen gemacht und organisiert Besichtigungen sowie Sternbeobachtungen.

 

© WTN: S.Bauer

Mit seinen vielen Einkaufsmöglichkeiten von Fachgeschäften über Filialen großer Warenhausketten bis hin zu Schnäppchen-Läden präsentiert sich Flagstaff außerdem auch als das Handelszentrum des Nordens von Arizona.

Regionalkultur nur vom Feinsten präsentiert auch das Coconino Center of the Arts mit seinem jährlich stattfindenden Festival Trappings of the American West, das Werkzeuge, Fertigkeiten und Alltag der Cowboys zum Thema hat. Das Doppel-Herrenhaus des Riordan State Historic Park vermittelt schließlich einen Eindruck vom süßen Leben der frühen Barone der Forstwirtschaft.

Flagstaff und weiter westlich Williams, liegen im weltweit größten natürlichen Standort der Gold- oder Gelbkiefer; hier heißt sie "ponderosa pine". In den Wäldern läßt eine Vielzahl von Gebirgsseen die Angleraugen blitzen. An den Ufem gibt es Campingplätze für unterschiedlichste Ansprüche.
Mount Humphreys, mit seinen 3.854 Metern die höchste Erhebung Arizonas, zeigt sich den größten Teil des Jahres schneebedeckt. In den unteren Lagen aber nehmen die Wildblumen schon im Sommer das Farbenspiel des Herbstlaubes vorweg.

Vom geschichtsträchtigen Williams aus starten betagte Dampfloks auf einer 1901 angelegten Strecke mit Personenzügen zum Grand Canyon. Im Winter ist Williams Anziehungspunkt für begeisterte Alpin-Skifahrer und Langläufer, für Snow-Mobilisten, Snowboarder und Rodler und jedes Jahr im Mai erinnern die Rendezvous Days, ein Fest ganz im Westemstil, an den legendären Trapper Bill Williams, nach dem die Stadt benannt ist.

Sunset Crater ist das Vermächtnis eines Vulkans, der vor etwa 900 Jahren über ein mehr als 2.000 Quadratkilometer umfassendes Areal Asche und Lava spuckte und den symmetrischen Kegel von über 300 Meter Höhe aufschichtete. Vulkaneruptionen waren es auch, denen die Gegend ihre auffälligste geologische Formation verdankt: die San Francisco Peaks nördlich von Flagstaff. Die Berge bilden eines der beliebtesten Wintersportgebiete des Staates, haben aber auch im Sommer einiges zu bieten: von der bequemen Fahrt im Sessellift bis hin zu Kraxeltouren für versierte Wanderer.

Das Museum of Northern Arizona bietet eine hervorragende Einführung in die regionale Natur- und Kulturgeschichte. Schwerpunkte sind Geologie, Geschichte und Vorgeschichte. Die Sammlungen von indianischer Kunst und Kunsthandwerk des amerikanischen Südwestens zählen zur Weltklasse.

Seitenanfang