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Die Stadt trägt den Namen der Pioniersfrau Sedona Schnebly. Sie und ihr Mann Carl waren von Missouri hierher gekommen und hatten sich um die Jahrhundertwende im Oak Creek Canyon niedergelassen. Eigentlich hatte Carl zuerst vorgeschlagen, die Siedlung Oak Creek Crossing oder Schnebly Station zu taufen; die Postbehörden aber fanden beide Namen zu lang für ihre Stempel. Schneblys Bruder Ellsworth kam dann auf die Idee, den Ort Sedona zu taufen. Wo einst das zweistöckige Holzhaus der Familie stand, liegt heute die Luxus-Ferienanlage Los Abrigados. Auch der Nachname der ersten Siedler wurde in der Landschaft am Oak Creek verewigt: Schnebly Hill ist eine Bergstraße, die am Ostrand des Oak Creek Canyon verläuft. Ein Viehzüchter legte sie an, um die mühsame Fahrt zu seinem Weideland abzukürzen. Wer die holprige Panoramastrecke befahren will, braucht allerbeste Wetterbedingungen und ein geländegängiges Fahrzeug. Weniger als eine Autostunde nördlich von Sedona eröffnen Wupatki, Walnut Canyon und Sunset Crater einen Blick in die frühen Kulturen, die in diesem rauhen Land erblühten. Gleichzeitig werden hier die Naturgewalten, welche die Landschaft formten, regelrecht greifbar. Und wie die Indianer lange vor der Ankunft der ersten Europäer wohnten, läßt sich an den Ruinen von Wupatki mit mehr als 800 Felswohnungen und in Walnut Canyon anhand einer Reihe von Behausungen, tief unten in den Klippen einer Schlucht, mehr als nur erahnen. Besucher wandeln auf gepflasterten Pfaden entlang der Ruinen durch die Nebel der Zeiten. |
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