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Sammler aus aller Welt schätzen die künstlerische Begabung der Navajo. Die Spanier und Mexikaner brachten die Silberschmiedekunst; und als die Navajo 1863 von ihrem erzwungenen Exil in New Mexico zurückkehrten, begannen sie, Türkise zu Schmuck zu verarbeiten. Ende des 18. Jahrhunderts bereicherten weiße Händler die Webarbeiten der Indianer durch neue Farbstoffe. Bei allen diesen Einflüssen haben es aber erst die Navajo mit ihrem Sinn für Tradition und Schönheit verstanden, Kunstwerke entstehen zu lassen, wie sie heute in den "Handelsposten" und Galerien überall auf dem Reservatsgebiet verkauft werden.
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In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gründete John Lorenzo Hubbell, von seinen Navajofreunden Don Lorenzo genannt, den Handelsposten Hubbell Trading Post. Hubbell's, 30 Meilen westlich von Window Rock an der State Route 264 gelegen, ist heute ein lebendiges Zentrum der regionalen Wirtschaft. Als National Historic Site ein nationales Geschichtsdenkmal - erinnert sein Name an jenen Mann, der beide Kulturen kannte und sein Leben der schwierigen Aufgabe widmete, den Navajos das oftmals merkwürdige Verhalten der Weißen verständlich zu machen und ihnen beim Umgang mit den Eindringlingen zu helfen. |
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Das Hopi-Reservat, obwohl umschlossen vom Land der Navajo, schenkt dem Reisenden eine völlig andere Erfahrung. Seit Jahrhunderten bewohnen die Hopi dieselben Orte auf drei Plateaus, die sie »Mesas« nennen; ihre Kultur reicht Tausende von Jahren zurück. Das Hopi Cultural Center auf dem Second Mesa zeigt und verkauft handgefertigte Schätze und ist mit gutem Grund stolz auf sein Museum. |
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Die Hopi, obwohl zu Fremden durchaus freundlich, leben eher zurückgezogen. Sie lassen zwar bei manchen rituellen Tänzen und Zeremonien Gäste zu; vieles im Dorfleben ihrer tief religiösen Kultur aber ist für Besucher tabu. Kameras, Tonbandgeräte und Zeichenblocks dulden die Hopi nicht. |
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