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Auf der Landkarte des südöstlichen Arizona finden sich die Namen von mehr als einem Dutzend verlassener Bergbausiedlungen. Manche davon, so Gleeson, Charleston, Pearce und Washington Camp, bestehen nur noch aus leeren Gebäuden und Schutt. Bisbee aber vereint den Stolz des traditionsreichen Stadtteils Brewery Gulch und des altehrwürdigen Copper Queen Hotel mit den Annehmlichkeiten des modernen Lebens. Der Lavender Pit gewährt Einblicke in den Tagebau, während es auf geführten Touren in die Schächte der alten Copper Queen Mine geht. Besucher, stilecht ausgestattet mit Helm, Ölzeug und Grubenlampe, erahnen, wie die Bergleute lebten und schufteten.
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Nördlich von Bisbee macht die Stadt Tombstone - »Grabstein« - ihrem Motto alle Ehre: »Zu zäh, um zu sterben.« Lange nach dem Silberboom ist die Erinnerung an das einst berechtigte Camp noch immer hellwach; dafür sorgen allein schon die vielen restaurierten Gebäude und Attraktionen wie etwa der O.K. Corral, der Crystal Palace Saloon, das Bird Cage Theater und der Friedhof Boot Hill Cemetery sowie die jährlichen Festwochen Territorial Days im März und die Wyatt Earp Days im Mai. Das alte Gerichtsgebäude ist jetzt als Museum zu besichtigen.
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Douglas, 23 Meilen östlich von Bisbee an der mexikanischen Grenze gelegen, war zuerst ein Viehzuchtzentrum; später wurden hier die Erze aus den Minen der Region verhüttet. Ein faszinierendes Relikt dieser Zeit ist das Gadsden Hotel: Fenster aus Tiffany-Bleiglas, eine Blattgolddecke und Marmorsäulen. Östlich der Stadt erinnert ein Museum auf der restaurierten San Bernardino Ranch an den einstigen Besitzer:"Texas John" Slaughter war auch jener Sheriff, der Ende des letzten Jahrhunderts in Cochise County mit allen Gesetzlosen gründlich aufräumte. |
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