ARIZONA - Old West Country
Old West Country im Überblick
Globe, Miami und Umgebung

Das Gebiet um Globe-Miami gehört zu den Bergbauregionen des amerikanischen Westens mit ganz großer Tradition. Eine Rundfahrt streift verschiedene Orten mit Tage- und Untertagebau; in einigen von ihnen wird immer noch Erz gefördert. Und im alten Gerichtsgebäude des Gila County hat das Kunstzentrum Cobre Valley Center for the Arts sein Domizil gefunden.

Nur anderthalb Meilen vom Zentrum des Ortsteils Globe entfernt, birgt der Besh Ba Gowah Archeological Park Ruinen aus dem dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert. Das Volk der Salado muß hier in 200 oder mehr Räumen gelebt haben. Von ihm stammen auch die Felsbehausungen nordwestlich von Globe-Miami Richtung Roosevelt Lake, die heute als Tonto National Monument bekannt sind.


Von Globe-Miami aus erschließt die U.S. 60 noch weitere Sehenswürdigkeiten. So sind im Boyce Thomson Southwestern Arboretum neben Bäumen auch viele Vögel und andere Tiere in natürlicher Umgebung zu sehen. Östlich von Superior liegt Apache Leap, zu deutsch "Apachensprung«. Der Legende nach sprangen hier einst Krieger von einer Klippe in den Tod, um nicht der Kavallerie in die Hände zu fallen. In dieser Gegend kann man wohl auch deshalb "Apachentränen" finden: glänzendschwarze Obsidian-Steine.


Abseits der Interstate 10 bei Dragoon präsentiert die Amerind Foundation eine der weltweit bekanntesten Sammlungen indianischer Alltags- und Kunstgegenstände.

Noch ein Stück nordwärts führt die U.S. 70 durch das Safford Valley mit Abzweigungen zum Roper Lake State Park und zu den Erholungsgebieten in den Pinaleno Mountains. Der Roper Lake am Fuß des mehr als 3.200 Meter hohen Mount Graham lockt mit reichen Fischgründen, natürlichen heißen Quellen sowie auch Camping- und Picknickplätzen. Auf einer steilen, kurvenreichen Straße geht es noch eine Meile weiter hinauf zum Bergsee Riggs Flat Lake auf 2.621 Meter Höhe. Schon die atemberaubenden Ausblicke entlang der Strecke sind die Fahrt wert; im Winter allerdings ist die Straße gesperrt.


Die U.S. 70 durchschneidet das Indianerreservat der San Carlos, vorbei am gleichnamigen See mit Möglichkeiten zum Angeln und Wassersport; ein kleiner Abstecher führt über den Coolidge-Damm, der die Wassermassen hält. An anderen Seen im Reservat betreiben die San-Carlos-Apachen Campingplätze und Einrichtungen für Angler. Bei ihren farbenfrohen Tänzen, den Sonnenaufgangszeremonien an Sommerwochenenden und dem All-Indian Rodeo im November sind Gäste willkommen.

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