Rund 10 000 Jahre lang durchstreiften allein die Ute Indianer das weite, unberührte Land der Colorado Rockies. Bis 1859 die ersten Goldgräber das Gebiet mit dem Namen !Nah-oon-kara entdeckten. 29 Männer und eine Frau waren es damals, die ihre Zelte am Blue River aufstellten. Sie legten den Grundstein für das heutige Breckenridge und gründeten damit die erste Stadt auf der westlichen Seite der Kontinentalscheide. Noch immer erinnert vieles an die Pioniere von einst. Der historische Charme des im viktorianischen Stil gehaltenen Ortes ist es auch, der diesem modernen Wintersport-Resort sein ganz besonderes Flair verleiht. Inzwischen zählt Breckenridge mehr als 1,4 Millionen Übernachtungen pro Saison und ist damit das meistbesuchte Skigebiet der USA.
Alt und neu gehen in dem liebevoll restaurierten Städchen mit seinen 171 eingetragenen Gebäuden - einem der größten historischen Distrikte Colorados - eine gelungene Symbiose ein. Die Gäste finden hier gewachsene Strukturen, erlesenen Komfort und alle erdenklichen Annehmlichkeiten, die man von einem erstklassigen Ski-Resort erwartet.
Breckenridge liegt auf 2926 Metern und ist damit das höchstgelegene der vier Vail-Resorts. Über insgesamt 822 Hektar erstreckt sich ein einzigartiges Wintersport-Gelände mit fantastischen Bedingungen für Skifahrer und Snowboarder. Die legendären Routen abseits der Pisten, die atemberaubenden Terrain-Parks in hochalpiner Lage und die Halfpipes haben den Ruf dieses außergewöhnlichen Resorts mit begründet. Die vier Skiberge - Peak 7 (3865 Meter), Peak 8 (3963 Meter), Peak 9 (4042 Meter) und Peak 10 (4157 Meter) sind mit Hochgeschwindigkeitsliften verbunden und bieten neben anspruchsvollen Profi-Abfahrten auch Pisten, auf denen Anfänger die majestätische Bergwelt genießen können, wenn sie ihre ersten Schwünge üben. Wer beim Langlauf in die unvergleichliche Weite der Colorado Rockies eindringen möchte, findet ein bestens präpariertes, 28 Kilometer langes Loipensystem vor.
Insgesamt stehen 139 Pisten für alpine Skifahrer und Snowboarder zur Auswahl. 60 Prozent davon fallen in die Kategorie "sehr schwierig", 26 Prozent sind "schwierig" und 14 Prozent "leicht". 25 Lifte, davon sechs Hochgeschwindigkeitslifte, bringen die Gäste zu den Bergstationen. Pro Stunde können insgesamt 30.656 Wintersportler transportiert werden. Allein der Quicksilver Super6, der einzige Doppel-6er Sessellift des Landes, befördert 4200 Personen in 60 Minuten und ist damit Spitzenreiter in den USA.
In den vergangenen vier Jahren - seitdem Breckenridge zu den Vail Resorts gehört - wurden allein 40 Millionen US-Dollar ins Skigebiet investiert. Neben dem Quicksilver Super6 und seiner Bergstation, der TenMile Station mit Heizlampen auf den Terrassen, floss das Geld in zwei neue 4er-Sessellifte, in Beschneiungsanlagen und Pistenraupen.
Einwohnern und Gästen gleichermaßen zugute kommt die verbesserte Freizeit-Infrastruktur, die sich Breckenridge seit Anfang der 90er Jahre noch einmal 30 Millionen Mark kosten ließ. Für sieben Millionen Dollar wurde ein Zentrum mit zwei Hallenschwimmbecken, zwei Kletterwänden, Hallentennis, Racquetball-Plätzen, Fitnessräumen und verschiedenen Physiotherapie-Einrichtungen gebaut. Großen Zuspruch finden auch die zwei Eislaufflächen, von denen die eine das ganze Jahr über betrieben wird. Kulturelle Highlights dagegen werden im Riverwalk Center geboten, einem Schauspielhaus, das sich innerhalb kurzer Zeit einen Namen für sein erlesenes Programm gemacht hat.
Besonders stolz ist man in Breckenridge vor allem auch auf den 18-Loch Golfplatz - den einzigen öffentlichen, den der legendären Jack Nicklaus entworfen hat. Der viktorianische Ort, der 166 Kilometer von Denver International Airport entfernt liegt, entwickelt sich im Sommer immer mehr zum Mekka für Golfer, Wanderer, Kletterer und für alle Erholungssuchenden, die einmal fernab jeder Hektik in einer intakten Natur befreit durchatmen wollen.
Im Winter ist das heimelig-verschneite Breckenridge nicht nur ein absolutes Paradies für Skifahrer und Snowboarder - sondern auch für Nachtschwärmer. Abends unter Gaslaternen durch die Straßen flanieren, in historischen Häusern speisen und sich von Einheimischen am Kaminfeuer noch einmal erzählen lassen, wie es damals war: anno 1859, als die ersten Goldsucher hier fündig wurden und schon bald Tausende herbeiströmten, um hier ihr Glück zu machen. Unvergessen ist auch der 13-Pounder, der größte US-Goldnugget aller Zeiten, der einst in Breckenridge gefunden wurde.
Verlassene Goldgräbercamps einerseits und komplett wieder hergerichtete Minen andererseits vermitteln einen plastischen Eindruck dieser legendären Epoche.