USA - NEW MEXICO
Übersicht New Mexico I Seite 1
Indianer
Acoma
Nach der Pueblo Revolte von 1680 flohen viele Indianer aus Angst vor spanischer Rache nach Acoma, auch "Sky City" (Himmelsstadt) genannt. Acoma liegt auf einem gewaltigen 357 Fuß (ca. 115 m.) hohen Tafelberg und bot so ausreichend Schutz.
Nur ungefähr 50 Acoma Indianer leben das ganze Jahr über auf dem Tafelberg. An Festtagen strömen die anderen Keresan Indianer von den umliegenden Dörfern zu diesem Hauptpueblo. Das Pueblo ist ohne Genehmigung der Indianer nicht zugänglich. Fahrkarten für Bustouren, Kameragenehmigungen und Führungen können Sie beim Besucherzentrum buchen und erhalten.
Im Herbst und Winter gibt es von 8 bis 16 Uhr Führungen und im Frühling und Sommer von 8 bis 19 Uhr. Acoma liegt 12 Meilen südlich der I-40. Jedes Jahr am 2. September wird das Fest von San Estéban gefeiert.
Cochiti
Die verstorbene Helen Cordero, eine gebürtige Cochiti, wurde von den Geschichten ihres Großvaters dazu inspiriert, die erste "Storyteller' (Geschichtenerzählerin) Figur im Jahre 1964 herzustellen. Heutzutage sind diese Figuren, die eine Geschichtenerzählerin und aufmerksame Kinder darstellen, überall im Südwesten erhältlich.
Ebenso berühmt sind die zeremoniellen tief-klingenden Trommeln der Cochiti, die am 14. Juli, dem Festtag des San Buenaventa, durch das Pueblo tönen. Eine Kirche, die im Jahre 1628 erbaut wurde steht auf dem alten Keresan Pueblo. Die Cochiti Indianer vermieten Land an die Stadt Cochiti Lake. Am See gibt es verschiedene Wassersportarten und Angelmöglichkeiten.
Das Cochiti Pueblo liegt westlich der 1-25, ungefähr 45 Meilen nördlich von Albuquerque. Der Eintritt ist frei, aber Fotografieren, Zeichnen und Tonaufnahmen sind nicht erlaubt.
Isleta
Mit 329 Quadratmeilen ist das Isleta Pueblo eines der größten Pueblos im Südwesten. Die unterschiedliche Landschaft des Isleta Pueblos reicht vom bewaldeten Manzano Gebirge im Osten über das fruchtbare Rio Grande Tal bis zur Wüstenlandschaft mit Tafelbergen am Rio Puerco im Westen.
Das Hauptdorf der Isleta besteht aus aneinandergrenzenden Adobegebäuden, die dicht um zwei Plazas gebaut sind. An diesen Plazas finden gesellschaftliche und zeremonielle Veranstaltungen statt. Die im Jahre 1612 erbaute katholische St. Augustine Kirche wird von der größeren Plaza umgeben.
Sie können dort auch Angeln, und Picknickbereiche, sowie Campingplätze für Wohnwagen und Golfplätze sind vorhanden. Das Isleta Pueblo liegt ungefähr 15 Meilen nördlich von Albuquerque an der I-25.
Jémez
das einzige Towasprachige Pueblo, liegt im Jémez Gebirge entlang desJémez Flusses. In den 30er Jahren des 19.Jahrhunderts, schlossen sich Überlebende des Pecos Pueblos (Cicuyé), das früher einmal ein mächtiges Handelszentrum war und jetzt in Trümmern lag, dem Jémez Pueblo an.
Walatowa, das Hauptdorf, ist außer an Festtagen das ganze Jahr über geschlossen. Sie können jedoch Giusewa, eines der ursprünghchen Jémez Dörfer besichtigen. Es liegt bei dem Jémez State Monument, auf N.M. 4, eine Meile nördlich des kleinen Erholungsgebiets Jémez Springs und 13 Meilen nördlich des Pueblos. Gegen eine Gebühr können Sie eine Angelgenehmigung beim Pueblo erhalten. Fotografieren, Zeichnen und
Tonaufnahmen sind im Pueblo verboten, werden jedoch in Red Rocks erlaubt. Jémez Pueblo liegt 30 Meilen nordwestlich von Bemahllo bei N.M.
44.Tel. (505) 834-7235.
Laguna
Laguna ist das größte Keresan Pueblo und wurde im 15. Jahrhundert beim Dorf Punyana gegründet. Im späten 17. Jahrhundert wuchs es auf die Größe des heutigen Seama heran, als Flüchtlinge von den anderen Pueblos zur Zeit der spanischen Wiedereroberung nach Ácoma flüchteten.
Heute besteht Laguna aus sechs Dörfern: Encinal, Laguna, Mesita, Paguate, Paraje und Seama. Das umliegende Gebiet wurde schon im Jahre 3000 v. Chr. von Urindianern besiedelt und ähnlich wie Ácoma scheint es eine Grenze zwischen den Anasazi im Norden und der Mogollón Kultur im Süden gewesen zu sein.
Obwohl jedes Dorf seinen eigenen Festtag feiert, wird am 19. September das Fest von St. Joseph von allen Dörfern begangen. Ohne Genehmigung sind Fotografieren, Zeichnen und Tonaufnahmen auf dem Gebiet der Laguna verboten. Eine Genehmigung zum Angeln können Sie beim Laguna Natural Resources erhalten. Das Laguna Pueblo liegt 46 Meilen westlich von Albuquerque an der 1-40.
Nambé
Nambé, ein Tewa Dorf nördlich von Santa Fe, bietet Reisetouren an, die sich auf Pueblokultur spezialisieren. Es gibt außerdem einen herrhchen Freizeitpark am Rio Nambé und einen Wasserfall mit zwei Kaskaden. Hier finden Sie auch Picknick- und Campingplätze. Auskunft über Gebühren können Sie an der Parkeinfahrt erhalten.
Am 4. Oktober ehrt das Pueblo den Heiligen Franz von Assisi, der auch der Schutzpatron Santa Fes ist. Am 4. Juli findet eine beeindrukkende Kunst- und Gewerbeausstellung statt, das Nambé Falls Ceremonial. Gegen eine Gebühr können Sie fotografieren, zeichnen oder Ton- bzw. Videoaufnahmen machen. Das Nambé Pueblo liegt 22 Meilen nordöstlich von Santa Fe bei N.M.
503. Tel. (505) 455-2036.
Picuris
Picuris, einst das größte Tiwa Pueblo, ist jetzt mit seinen 250 Einwohnern eines der kleinsten. Ähnlich wie Taos wurde es von der Kultur der Prärieindianer, besonders der Apachen, beeinflußt.
Das Pueblo bietet einen Rundgang zu der Ausgrabungsstätte. Kameragenehmigungen sind erhältlich. Um an den zwei Seen zu angeln und zu zelten, werfen Sie einfach ihre Fischleine aus und warten Sie darauf, daß Ihnen jemand eine Genehmigung verkauft.
Am 10. August feiert das Pueblo das Fest von San Lorenzo. Dort können Sie Indianertänze, Stangenklettem und ein morgentliches Wettrennen erleben.
Am ersten Wochenende im Juli gibt es den High Country TriCultural Arts and Craft Fair (Kunstgewerbemarkt der drei Kulturen). Unter anderem werden Töpferwaren, Gemälde,
Perlenarbeiten, Schmucksachen und Webkunst ausgestellt.
Picurfs liegt in der Nähe von Peiiasco an der N.M. 75, ungefähr 65 Meilen nördlich von Santa Fe.
Pojoaque
Pojoaque wurde fast komplett von Krieg und Krankheit zerstört, aber in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts kehrten Überlebende zurück, zwangen illegale Siedler von ihrem Land und zäunten es ein. Heute hat das Pueblo ca. 200 Stammesmitglieder.
Das Pueblo ist eine moderne Erfolgsgeschichte, da es wegen seiner direkten Nähe zum Highway eine Boomwirtschaft genießt.
Im Poeh Center und Museum können Sie Pueblo-Kunst und verschiedene Ausstellungsstücke besichtigen, und am Wochenende werden traditionelle Indianertänze veranstaltet. Ein Informationszentrum und der größte Indianerkunst- und Gewerbeladen im nördlichen New Mexico sind hier auch untergebracht.
Der wiederbelebte Festtag des Pueblos ist der 12. Dezember, zu Ehren von Our Lady of Guadalupe. Am 6. Januar werden auch Tänze veranstaltet. Pojoaque Pueblo liegt in der Nähe der Kreuzung U.S. 84-285 und N.M. 502,16 Meilen nördlich von Santa Fe.
Sandia
Das Sandia Pueblo fängt an den Gebirgsausläufem der Sandia Berge an und dehnt sich bis an das Ufer des Rio Grande aus, 12 Meilen nördlich von Albuquerque. Es wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Während Coronados ersten Besuchs im Jahre 1540, wurde der Name Sandia vom spanischen Wort für Wassermelone abgeleitet.
Sandia Lakes, ein ca. 70 Morgen großes Freizeitgebiet, bietet die Möglichkeit zum Angeln (mit Genehmigung), Picknicktische und Wanderwege entlang des Waldes am Rio Grande. Los Amigos Roundup bietet Reiten auf Waldwegen an. Die Einfahrt zum Pueblo ereichen Sie über die I-25, Ausfahrt 234 oder die Tramway Road.
San Felipe
San Felipes Zeremonientänze sind für ihre Schönheit bekannt. Dieses im Jahre 1706 gegründete Keresan Dorf, ist am konservativsten und wahrt seine Traditionen sehr. Besucher werden aber trotzdem am jährlichen 1. Mai Festtag zu dem Green Corn Dance (Grüner Maistanz) willkommen geheißen.
Außer an Festtagen gibt es keine Bewirtungs- und Unterkunftsmöglichkeiten. Während der Festtage können Sie Imbiß- und Kunststände in der Nähe der San Felipe Kirche am Fuße des Black Mesa finden. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder, daß Sie nicht fotografieren, zeichnen oder Video-und Tonaufnahmen machen dürfen. San Felipe Pueblo liegt an der I-25 ungefähr 10 Meilen nördlich von Bernalillo.
San Ildefonso
20.000Besucher jährlich machen San Ildefonso zu einem der meistbesuchten nördlichen Pueblos. Nach dem Tod von Maria und Julian Martinez stieg die Nachfrage nach hochglanzpolierten schwarzen Töpfereiartikeln mit schwarzmattierten Mustern stark an. Die Pueblo Töpfer und Maler sind damit international sehr bekannt geworden.
Im Besucherzentrum kann man Landkarten, sowie die Genehmigungen zum Fotografieren, Zeichnen und für Tonaufnahmen (nichtkommerzielle Zwecke) einholen. Das wird übrigens nicht bei Zeremonien gestattet. Im Stammesmuseum können Sie Ausstellungsstücke von Maria betrachten.
Der Fischteich und die Picknickplätze von San Ildefonso befinden sich am Rio Grande. Genehmigungen sind vor Ort erhältlich.
Der Festtag am 23. Januar beginnt bei Sonnenaufgang mit einem Tiertanz. Das San Ildefonso Pueblo liegt an der N.M. 502, 22 Meilen nordwestlich von Santa Fe.
San Juan
Einst war San juan (O'ke in Tewa) das Zentrum eines indianischen Treffpunktes. Die Menschen von San Juan besaßen so viel Macht, daß ausschliesslich nur ein O'ke
Eingeborener in der Lage war, für die Pueblo Indianer Krieg erklären zu können. Der Revoltenführer Popé wurde zwar ein Taoseno genannt, war jedoch eigentlich ein
Einheimischer von SanJuan.
Heute beherbergt San Juan die Zentralstellen der Eight Northern Pueblos Agency und der U.S. Bureau of Indian Affairs' Northern Pueblos Agency.
Genehmigung zum Angeln ist das ganze Jahr über an drei Forellenteichen erhältlich.
Fotografieren, bzw. Videoaufnahmen oder Zeichnen sind gebührenpflichtig. San Juan liegt an der N.M. 68, 5 Meilen nördlich von Espaiiola entfernt.
Santa Ana
Das alte Santa Ana Pueblo, ein Keresan Dorf, ist nur manchmal für
die Öffentlichkeit zugänglich: Am 1. und 6. Januar, an Ostern, am 24. und 29.Juni, an den Festtagen (25.-26.Juli) und am 25.-28. Dezember.
Das neue Dorf von Santa Ana ist jedoch für die Öffentlichkeit zugänglich, und es gibt dort verschiedene Geschäftsunternehmen. Außerdem findet man an der Jémez Canyon Dam Straße Picknickplätze entlang des Jémez Canyon Reservoirs. Fotografieren ist hier erlaubt.
Das alte Santa Ana Pueblo liegt ungefähr 8 Meilen nordwestlich von Bernalillo an der N.M. 44. Im alten Dorf sind weder Fotografieren, Zeichnen noch Tonaufnahmen erlaubt.
Santa Clara
Das Tewa Pueblo von Santa Clara liegt in der Nähe von Espanola und ist für seine Töpfereiarbeiten bekannt. Die Hauptattraktion bleibt dennoch der Santa Clara Canyon, ein idealer Ort, um sich zurückzuziehen. Er ist von Bäumen umringt und hat mehrere Bergseen, wo man angeln kann. Für die Benutzung der ausgebauten Camping- und Picknickplätze können Genehmigungen eingeholt werden.
Auf dem Weg zum Canyon befinden sich die Puyé Cliff
Dwellings (Klippenwohnungen) und das Top House (Gipfelhaus), die Ruinen des Tafelbergdorfes, wo einst die Vorfahren der Menschen von Santa Clara lebten. Geführte Touren oder Eigentouren können unternommen werden.
Kameras sind auf dem Pueblo nur mit Genehmigungen erlaubt. Diese sind im Büro des Gouverneurs oder im Gemeindehaus erhältlich. Alkoholische Getränke sind verboten.
Der Festtag des Pueblos ist der 12. August. Das Pueblo liegt an der N.M. 30, 2 Meilen südlich von Espafiola.
Santo Domingo
Santo Domingo ist kulturell ein konservatives Keresan Pueblo und der Schauplatz eines international bekannten zeremoniellen Tanzes. Das Ereignis am 4. August findet zu Ehren des heiligen Schutzpatron des Pueblos, St. Dominic, statt. Uber 2000 Indianer nehmen an einem dramatischen Maistanz teil. Es wird keine Eintrittsgebühr verlangt, aber Spendengelder sind willkommen.
Das Pueblo ist auch die Bühne für eine dreitägige Kunst-und Gewerbeausstellung, die am Labor Day Wochenende stattfindet. In Santo Domingo gibt es viele geschäftliche Unternehmen. Fotografieren, Zeichnen oder Tonaufnahmen sind auf dem Pueblo verboten wie auch alkohohsche Getränke. Santo Domingo Pueblo liegt nordwestlich der 1-25, ca. 25 Meilen südlich von Santa Fe entfernt.
Taos
Taos ist das am nördlichsten gelegene Pueblo. Im Jahre 1992 wurde es zum Welterbe ernannt und zu einem nationalen historischen Ort. Die Menschen dort schätzen ihre Privatsphäre und erwarten dies auch von Besuchern.
Das Taos Pueblo ist täglich geöffnet, bei zeremoniellen Anlässen bleibt es jedoch geschlossen. Der Festtag des San Gerönimo ist das Hauptereignis des Jahres. Allerdings dürfen bei religiösen Feiern, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, keine Kameras verwendet oder Tonaufnahmen gemacht werden. Die Häuser um die Plaza, in denen Kunstgegenstände und Handarbeiten verkauft werden, sind entsprechend beschildert. Die "Off Limits" Schilder, die den Zugang verwehren, sind zu respektieren. Und klettern Sie bitte nicht die Leitern zu den Dächern hoch.
Alkohol ist im ganzen Rerservat verboten. Das Pueblo verlangt eine bescheidene Einlaßgebühr, Parkgebühr und Kameragebühr. Zeichnen, Malen oder Fotografieren für kommerzielle Zwecke sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung erlaubt. Das Taos Pueblo liegt ca. 3 Meilen nördlich von der Stadt Taos entfernt.
Tesuque
Das Tesuque Pueblo ist mit seinen nur 400 Einwohnern eines der kleinsten Pueblos im Staat, hat jedoch eine stolze und reiche Herkunft vorzuweisen. Das Pueblo liegt 10 Meilen nördlich von Santa Fe an der U.S. 285 und ist seit mehr als 700 Jahren durchgehend bewohnt. Es wird im Nationalregister der Historischen Orte aufgeführt.
Der Zugang zum Pueblo liegt südlich von Camel Rock, einem natürlichen Sandsteingebilde, dem vom Wind die Gestalt eines Kamels verliehen wurde.
Tesuque ist an bestimmten Tagen im Jahr für Besucher geschlossen. Manche Künstler besitzen Ateliers im Ort, und das Pueblo betreibt verschiedene Geschäftsunternehmen.
Zia
Zia war einmal eines der größten Pueblos am Rio Grande mit 8 Plazas und 6000 Menschen; die heutige Einwohnerzahl beträgt ungefähr 700.
Hinter dem jetzigen Pueblo, das auf einem Hügel liegt, kann man einen Wasserturm mit einem "Zia" Sonnensymbol sehen; dieses Symbol hat hier seinen Ursprung. Es wird auch als Töpfereientwurf verwendet und es zeigt stilisierte Sonnenstrahlen, die in jede der herkömmlichen vier Richtungen von der Sonne ausgehen. Es ist auch das Wahrzeichen auf New Mexicos Staatsflagge.
Die Töpfer von Zia sind für traditionelle Entwürfe bekannt. Ihre Töpfereien, Gemälde, Skulpturen, Webereien usw. werden von den Pueblohändlern zum Verkauf angeboten.
Die indianischen Straßenrouten 78 und 79 hinter dem Dorf führen in die Nacimiento Berge, die Pajarito und Jémez Plateaus; sie sind nur mit Genehmigung der Stammesverwaltung zugänglich.
Der jährliche Festtag zu Ehren von Our Lady of the Assumption ist der 15. August. Fotografieren, Zeichnen oder Tonaufnahmen sind nicht gestattet. Angelscheine sind erhältlich. Das Zia Pueblo, 8 Meilen nordwestlich von Santa Ana Pueblo an der N.M. 44, ist nur bei Tageslicht geöffnet.
Zuni
Zuni ist einwohnerzahlmäßig das größte Pueblo in New Mexico. Die ersten Besucher waren spanische Forschungsreisende, die glaubten, es wäre eine der sagenhaften goldenen "Städte von Cibola".
Heutzutage gibt es schon noch Schätze in Zuni, allerdings in Gestalt von schönem Silber- und Türkisschmuck, der im Pueblo zum Verkauf steht. Our Lady of Guadalupe Mission im Zentrum des alten Dorfes kann zu bestimmten Zeiten besichtigt werden.
Im Zuni Museum Project, genau östlich vom Verwaltungsgebäude an der N.M. 53, können Sie alte Fotos und andere Ausstellungsstücke besichtigen. Es ist an Wochentagen von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Jagd- und Angelscheine sind erhältlich. Das Zuni Pueblo liegt 34 Meilen südlich von Gallup an der N.M. 53. Tel.
Jicarilla Apache
Die Jicarillas waren Nomaden bis kurz vor dem Erscheinen der Europäer. Mit den Taos und Picuris Pueblos hatten dieJicarillos eine für alle Parteien nützliche Handelsbeziehung. Ihr Gebiet dehnte sich im Osten bis Kansas aus, bis sie Mitte der 20er Jahre des 18. Jahrhunderts weiter in die Sangre de Cristos Berge zogen.
Während einer Übergangszeit lebten dieJicarillas in der Gegend von Taos, Truchas, Mora und Pecos. Sie erheben wieder Anspruch auf einige ihrer alten Gebiete und haben verschiedene Viehfarmen und einen Erholungsort erworben.
Dulce, die Stammeshauptstadt, liegt verteilt auf mehreren mit Kalkstein durchzogenen Mesas (Tafelbergen). Es geht dort ziemlich ruhig zu, bis auf den Mitte September stattfindenden Go-Jii-Ya Festtag, die Stone Lake Fiesta und den Little Beaver Roundup im Juli. Man braucht keine Genehmigung für Kameras, und es werden keine Eintrittsgebühren für das Reservat erhoben. Es liegt an der U.S. 64, ca. 35 Meilen westlich von Chama entfernt.
Mescalero Apache
Das sich ausdehnende Mescalero Reservat besitzt einige von New Mexicos grünsten Landschaften und ist stolz auf die vielseitigen, im Freien stattfindenden Erholungsaktivitäten wie Golf, Angeln, Tennis und Reiten. Weiterhin gibt es einen riesigen Whirlpool (Strudelbecken) im Erholungsgebiet, der dem Stamm gehört. Jagen, Angeln und Camping kann man an anderer Stelle auf dem Reservat, und wenn erst einmal Schnee liegt, ist Ski Apache der richtige Ort für alpine Skiläufer. Die Mescalero Traditionen werden stark gewahrt; als Beweis dafür gelten die Pubertätsrituale der Apache Jungfrauen, die Anfang Juli in Mescalero stattfinden. Kameras sind verboten. Mescalero, die Stammeshauptstadt, besitzt ein kleines Museum und Einkaufszentrum an der U.S. 70.
Navajo
Das Navajo Volk besteht aus mehr als 200.000 Stammesmitgliedern und gilt als der größte Stamm der U.S. Indianer. Ca. 7.400 Quadratmeilen der Nation liegen im Nordwesten von New Mexico, einschliesslich 16 Seen, an denen man angeln kann. Mit einem Genehmigungsschein darf man auf Jagd gehen. Anfang Oktober findet in Shiprock die jährliche Navajo Fair (Jahrmarkt) und eine Yei-Be-Chai Heilungszeremonie (Nightway Chant) statt. Während der Feier dürfen keine Aufnahmen oder Fotos gemacht werden.
Bemerkenswerte Navajo Handarbeiten sind Silberschmiedearbeiten sowie mit dramatischen Mustern versehene, enggewobene Teppiche und Wandbehänge. Auf der monatlichen Navajo Teppichauktion in Crownpoint und an weiteren Orten werden diese Handarbeiten zum Verkauf angeboten.
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